Giorgio Mandolesi, Fagott

Nach seiner Tätigkeit als Solo Fagottist am Teatro San Carlo di Napoli und am Teatro Carlo Felice di Genova wechselt Giorgio Mandolesi 2003 zum Orchestre de Paris und übernimmt dort die Stelle als Solo Fagottist, dies etwa zehn Jahre, nachdem ihm der 1. Preis am Conservatorio Santa Cecilia in Rom verliehen wurde. Mandolesi ist als versierter Fagottist tätig, sowohl im Fach Klassik, als auch in der Interpretation der Barock Musik, gespielt mit alten Instrumenten. Er ist zusammen mit mehreren Ensembles aufgetreten wie La Petite Bande unter Leitung von Sigiswald Kuijken, L´Orchestre des Nations von Jordi Savall, Europa Galante und Concerto Italiano.

Er ist Professor im Fach Fagott, modern und barock, an der Musik Hochschule in Winterthur (Zürich). Im Weiteren führt er eine Klasse „basson historique“ am Conservatoire supérieur de Paris.

Camerata Rousseau (ONLUS) Orchestra on period instruments

Albert Brüggen, Violoncello

Albert Brüggen begann im Alter von 7 Jahren Cello zu spielen. Seine Ausbildung erhielt er bei Elias   Arizcuren und Dimitri Fertschmann am Sweedlink Conservatorium Amsterdam, wo er 1993 seinen Abschluss machte. Er nahm an mehreren Meisterkursen teil und gewann bereits 1992 den zweiten Preis bei einem internationalen Cello Wettbewerb in Eindhoven. Mehr und mehr interessierte er sich für die Praxis der Alten Musik und für das Continuo Spiel.

 

Nach Abschluss seines Studiums spezialisierte er sich immer mehr auf das Spielen auf alten Instrumenten. Durch seine lange Erfahrung auf diesem Gebiet wurde er mittlerweile zu einem viel gefragten Continuo Spieler in ganz Europa. Er hat mit fast allen wichtigen europäischen Barock Orchestern gespielt. Mittlerweile ist Mitglied des Orchesters des 18. Jahrhunderts und hat mit diesem bei allen wichtigen CD Aufnahmen mitgewirkt. Für das Label von ORF hat er sämtliche Cello Suiten von J.S. Bach eingespielt.

 

Im August 2016  spielte er an den Donauer Festwochen in Österreich drei Solosuiten von Bach, und im gleichen Jahr trat er beim Cello-Biennale in Amsterdam mit dem Orchester des 18. Jahrhundert als Solist mit dem Cellokonzert von Robert Volkmann auf.

Nicola Barbagli, Oboe

Nicola Barbagli studied modern oboe in Italy at Scuola di Musica di Fiesole and the Scala Theatre Academy. He then graduated from Geneva Haute Ecole de Musique with Maurice Bourgue. 

He moved to UK to play in the Southbank Sinfonia and after that decided to study historical oboes with  Katharina Sprekelsen  at the Royal Academy of Music, wherehe was awarded the "San Martino Scholarship" and "Nancy Nuttal Early Music Prize". Nicola has participated in the "Ann and Peter Law Experience Scheme" with the Orchestra of Age of Enlightment and he has been invited to play with the orchestra. He has also performed with the Gabrieli Consort, Le Cercle de L'Harmonie, International Baroque Players, Classical Opera Company, Ensamble Zefiro, Oxford Baroque, Cappella Cracoviensis, Geneva Camerata, Kohn Foundation RAM Bach cantata series among others. When Nicola is not at 415 or 430hz he can usually be found baking cakes and playing accordion with his folk band.

Marc Sabbah, Viola

Marc Sabbah (*1988, New York City) ist Solo-Bratschist, Kammermusiker, Professor, und seit 2012 Solo-Violist des Belgischen Nationalorchesters. Vom legendären Dirigenten Zubin Mehta als "großartiger Musiker" gepriesen, gastiert Marc regelmäßig beim Israel Philharmonic Orchestra als Stimmführer in der Bratschensektion. Seit 2017 unterrichtet er Bratsche als Gastdozent am belgischen Königlichen Konservatorium von Bergen. Vor seinem Abschluss am Konservatorium von Amsterdam war Marc Schüler von Sven Arne Tepl und Nobuko Imai.

 

Zu seinen jüngsten Auszeichnungen zählt der erste Preis beim Rising Star Grand Prix Musikwettbewerb 2016, wo Marc als Solist in der Berliner Philharmonie auftrat, sowie der erste Hauptpreis bei der Manhattan International Music Competition mit einem Konzert in der Carnegie Hall. Durch zahlreiche Konzerte mit europäischen Orchestern wie dem Belgischen Nationalorchester, dem Casco Philharmonic, der Philharmonie Amsterdam und dem Hochrheinischen Orchester macht sich Marc Sabbah derzeit einen Namen als musikalische Größe seiner Generation.

Martin Reimann, Violine

Martin Reimann absolvierte sein Violinstudium bei Gunars Larsens, Ivry Gitlis und Franco Gulli in Luzern und Paris. Die Begnung mit Philippe Herreweghe erweckte sein Interesse für die historische Aufführungspraxis, vor allem klassischer und romantischer Musik,und führte ihn in der Folgezeit zur Zusammenarbeit mit zahlreichen Ensembles wie dem Orchestre des Champs-Elysées, dem Orchestre révolutionnaire et romantique, Anima Eterna, la Chambre Philharmonique, dem Dresdner Festspielorchester und Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Emmanuel Krivine, Ivor Bolton und François-Xavier Roth zusammen. Als leidenschaftlicher Kammermusiker übt Martin Reimann eine rege Konzerttätigkeit an der Seite von Partnern wie Bruno Pasquier, Alice Ader, Jos van Immerseel und Frank van den Brink aus. Für das Label « Passacaille » hat er mit dem Cellisten Sergei Istomin und der Pianistin Claire Chevallier die erste Aufnahme auf Instrumenten der Entstehungszeit des Trios von Peter Ilitsch Tschaikovsky eingespielt. Eine Aufnahme der sechs Solosonaten op.27 von Eugène Ysaÿes ist ebenfalls in Vorbereitung.

Camerata Rousseau
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